
Warum Horus
Ein Projekt mit Sphinx-Needs hat schnell ein paar hundert Anforderungen, Spezifikationen und Tests. Als Tabelle oder Graph wird das schnell unübersichtlich: Du siehst einzelne Zeilen und Pfeile, aber kein Gefühl dafür, wie groß ein Bereich ist, wo sich etwas ballt und wo Lücken sind.
Mit Horus wollte ich ausprobieren, ob eine räumliche Sicht dabei hilft. Die Idee: Daten als Stadt, in der du dich bewegst wie in einem Ort, den du kennst – angelehnt an die Neon-Welt aus den TRON-Filmen.
Jeder Need ein Stockwerk
Jeder Turm ist eine Gruppe von Needs, jedes Stockwerk ein einzelner Need mit ID und Titel. Die Farbe zeigt den Status. Wie die Stadt aufgebaut ist, bestimmst du selbst: Städte, Viertel und Türme lassen sich nach Typ, Tag, Ordner oder Status gruppieren. Bei der Sphinx-Needs-Demo sind die Ordner zum Beispiel drei Städte, die Typen ihre Viertel.

Du fliegst mit Tastatur und Maus durch die Stadt oder springst über den Navigator direkt in eine Stadt, ein Viertel oder zu einem Need. Links zwischen Needs laufen als leuchtende Bögen von Turm zu Turm.
Ein Klick, und du bist beim Need
Ein Klick auf ein Stockwerk öffnet den Need mit Inhalt, Metadaten und allen Links. Klickst du auf einen Link, fliegt die Kamera dorthin. Ein Doppelklick zeigt den ganzen Inhalt mit Tabellen und Listen.

Fehler sieht man von weitem
Prüft Sphinx-Needs deine Needs gegen ein Schema, zeigt Horus die Verstöße direkt in der Stadt. Betroffene Stockwerke und Viertel leuchten rot, der Navigator zählt mit, und im Need steht, welche Regel verletzt ist.

Auf Straßenhöhe und von oben
Von der Straße aus siehst du, wie die Türme zueinander stehen. Von ganz oben wird die Stadt zur flachen Karte, in der jede Fläche so groß ist wie ihre Gruppe.

Stand
Horus ist ein Prototyp aus dem Frühjahr 2026 und läuft im Browser. Er liest
jede needs.json, die der Needs-Builder von Sphinx-Needs erzeugt – neben
der Demo auch die rund 1.400 Needs von Eclipse S-CORE. Weiterentwickelt
habe ich ihn nicht: Mir fehlte die Zeit, ihn mit Nutzern und Kunden zu
erproben und an ihren Bedarf anzupassen. Der Code ist nicht öffentlich.